“Menschen zusammenführen, auf neuen Wegen”
das ist unser Anliegen.
Das 2009 eröffnete Haus Müllestumpe liegt inmitten eines idyllischen Parkgeländes im Bonner Norden – gut angebunden an die Autobahn und den öffentlichen Nahverkehr.
Unser Haus wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet; es erwarten Sie helle, freundliche Hotelzimmer und Tagungsräume, ein liebevoll eingerichtetes Restaurant mit einer großen Terrasse und vielfältige Möglichkeiten Ihre Feier zu etwas Besonderem werden zu lassen.
Das Haus Müllestumpe ist jedoch mehr als nur ein Ort zum schlafen, essen, tagen und feiern: bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen für unsere Gäste.
Dieses menschliche Miteinander trägt spürbar zur persönlichen Atmosphäre unseres Hauses bei. Das Haus Müllestumpe ist das erste inklusive Hotel/Restaurant in Bonn und Umgebung.
Vielfalt ist unsere Wurzel, Integration unsere Stärke und zufriedene Gäste unser Ziel. Überzeugen auch Sie sich davon!
Unsere Geschichte
Kleine Hausgeschichte
Seit 125 Jahren repräsentiert das heutige Haus Müllestumpe exemplarisch bedeutsame Aspekte Bonner Sozialgeschichte und spiegelt in der praktischen Umsetzung zugleich die sich wandelnde Mentalität in den verschiedenen Zeitabschnitten eines ganzen Jahrhunderts wider.
Insbesondere in den letzten 75 Jahren ist in und mit diesem Haus sichtbar geworden, was bürgerschaftliches Engagement bewirken kann.


Die tiefer liegende Fläche, auf die wir blicken, beherbergte einst den Weiher einer Wassermühle, die bereits vor über 850 Jahren im Bachgrund betrieben wurde. Es bestand eine Betriebsgemeinschaft mit der Bockwindmühle im Auerberghang schräg hinter dieser Stelle.
Beide Mühlen gehörten zur Rheindorfer Burg und bis zur Verweltlichung kirchlichen Eigentums Anfang des 19. Jh. dem Bonner Cassius-Stift. Um 1890 erfolgte die Stilllegung der Mühlen. 1899 kaufte die städtische Armenverwaltung das Anwesen und brach die Mühlen wenig später ab. Während von der Turmwindmühle, die die alte Bockwindmühle 1831 ersetzt hat, der steinerne Unterbau – der „Mühlenstumpf“ – erhalten geblieben ist, finden sich nur wenige Reste vom Bauwerk der Wassermühle am Bach auf dem ehemaligen Mühlrades.

1911 errichtet die Stadt Bonn auf dem Anwesen ein Sanatorium für Lungenkranke.
1915 – 1918 dient das Gebäude vorübergehend als Lazarett, vorrangig zur Behandlung von Soldaten, die durch die Schrecken des 1. Weltkriegs traumatisiert waren.
1933 – 1945; In der Zeit des Nationalsozialismus beanspruchen der Bund Deutscher Mädel und die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt das Anwesen für Erholungsfreizeiten.
1946 eröffnet hier ein städtisches Kinderheim, das erste und bis dahin einzige in Bonn, das sich nicht in konfessioneller Trägerschaft befindet.

1963 übernimmt der „Verein Lebenshilfe e.V.“ die Liegenschaft und gründet dort eine der ersten Tagesbildungsstätten für geistig behinderte Kinder und Jugendliche deutschlandweit.
1968 geht die Einrichtung in die Trägerschaft der Stadt Bonn über und wird als erste in privater Initiative aufgebaute Einrichtung in der Schulgeschichte Nordrhein-Westfalens als öffentliche Schule anerkannt. Die „Königin-Juliana-Schule“ besteht an diesem Standort bis 2002.
2006 schließt der Verein, zurückgehend auf eine Initiative einiger Bonner Bürgerinnen und Bürger, einen erbbaurechtlichen Vertrag mit der Stadt und baut das ehemalige Schulgebäude in ein inklusives Café-Restaurant und Hotel mit Tagungsräumen um.
2009 öffnet das „Haus Müllestumpe“ die Türen für seine Gäste. Im gleichen Jahr erhält der Verein den Förderpreis der Tenten-Stiftung Bonn für herausragende selbstlose Tätigkeiten im sozialen Bereich. Ende des Jahres eröffnen Kunst- und Malateliers auf dem Gelände.
2012 entstehen im „Gartenhaus“ 12 barrierefreie Appartements.
Im August 2012 besucht der damalige Bundespräsident Joachim Gauck das „Haus Müllestumpe“ und lobt es als herausragende und innovative soziale Einrichtung.


